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Mehr Hautkrebs in Deutschland: So schützen Sie Ihre Haut

Immer mehr KKH-Versicherte werden wegen Hautkrebs behandelt. Besonders deutlich ist der Anstieg beim weißen Hautkrebs. Die aktuellen Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, die eigene Haut im Blick zu behalten und sie konsequent vor UV-Strahlung zu schützen. Erfahren Sie, worauf Sie achten können und wann es sinnvoll ist, Hautveränderungen ärztlich abklären zu lassen.

Von Redaktion 06.10.2026 · 08:57 Uhr
Eine Hautuntersuchung | © AdobeStock-171146991
Quelle: AdobeStock_171146991

Immer mehr Menschen sind von Hautkrebs betroffen. Das zeigt auch eine aktuelle Auswertung der KKH (Kaufmännische Krankenkasse). Zwischen 2014 und 2024 stieg die Zahl der KKH-Versicherten mit schwarzem Hautkrebs, dem malignen Melanom, um 28 Prozent. Beim weißen Hautkrebs fiel der Anstieg mit 45 Prozent noch deutlicher aus.

Im Jahr 2024 wurde bei rund 8.000 KKH-Versicherten schwarzer Hautkrebs dokumentiert. Bei etwa 38.000 Versicherten wurde weißer Hautkrebs festgestellt. Beide Erkrankungen traten besonders häufig bei Menschen ab 55 Jahren auf. Wichtig für die Einordnung: Die Zahlen beziehen sich ausschließlich auf Versicherte der KKH und lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres auf die gesamte Bevölkerung in Deutschland übertragen.

Behalten Sie Ihre Haut im Blick

Solche Zahlen können beunruhigen. Sie bedeuten jedoch nicht, dass jede auffällige oder neu entstandene Hautstelle Hautkrebs ist. Trotzdem lohnt es sich, die eigene Haut regelmäßig anzuschauen. Kennen Sie Ihre Muttermale und andere Hautveränderungen, fallen Ihnen Veränderungen häufig leichter auf.

Entdecken Sie eine neue Hautstelle oder verändert sich ein bestehendes Muttermal beispielsweise in Form, Farbe oder Größe, sollten Sie dies ärztlich abklären lassen. Das gilt auch für Hautstellen, die über längere Zeit nicht abheilen, wiederholt bluten oder Ihnen aus einem anderen Grund ungewöhnlich erscheinen. Eine ärztliche Untersuchung kann klären, was hinter der Veränderung steckt.

Zusätzlich können Sie die Hautkrebsfrüherkennung nutzen. Gesetzlich Versicherte haben ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf ein kostenloses Hautkrebs-Screening. Dabei untersucht eine Ärztin oder ein Arzt Ihre Haut gezielt auf Auffälligkeiten. Einige Krankenkassen übernehmen die Untersuchung bereits in jüngeren Jahren. Private Krankenversicherungen bieten je nach Vertragsmodell oft ähnliche Leistungen an.

So schützen Sie Ihre Haut vor UV-Strahlung

Sie können selbst noch einiges tun, um Ihre Haut zu schützen. Meiden Sie möglichst die intensive Mittagssonne und suchen Sie bei starker Sonneneinstrahlung Schatten auf. Kleidung, eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille bieten zusätzlichen Schutz. Hautstellen, die nicht von Kleidung bedeckt sind, sollten Sie großzügig mit einem Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor eincremen. Denken Sie dabei auch an häufig vergessene Stellen wie Ohren, Nacken oder Fußrücken.

Auch an bewölkten Tagen ist Sonnenschutz wichtig: UV-Strahlung kann die Haut erreichen, selbst wenn sich die Sonne hinter Wolken verbirgt. Besonders im Sommer, im Gebirge, am Wasser oder bei längeren Aufenthalten im Freien lohnt es sich deshalb, den UV-Schutz fest in den Alltag einzuplanen.

Weitere Informationen rund um das Thema Hautkrebs finden Sie auf DasKrebsportal.de: 

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