Analkrebs (Analkarzinom)

Analkrebs (Analkarzinom) gehört zu den seltenen Krebsarten. Umgerechnet erkranken pro Jahr 1 bis 2 von 100.000 Menschen neu an Analkrebs. Nach aktuellen Zahlen erhalten rund 2.300 Menschen die Diagnose, wobei Frauen doppelt so oft betroffen sind wie Männer. Entgegen dem Trend zu abnehmenden Erkrankungs­raten, etwa bei Darmkrebs, steigt die Neu­erkrankungs­rate bei Analkrebs in den letzten 15 Jahren deutlich an. Die gute Nachricht: Die Heilungschancen sind gut, vor allem wenn die Erkrankung früh entdeckt wird. Hauptrisikofaktor ist das humane Papillomavirus (HPV). In 90 Prozent aller Fälle ist eine HPV-Infektion die Ursache. Erfahren Sie hier alles Wichtige zu Symptomen, Diagnose, Therapie und weiteren Risikofaktoren – sowie zur wirksamen Vorbeugung.

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Termine

19.06.2024

InfoReihe Krebs: Neueste Entwicklungen in der Präzisionsonkologie

Ort Online-Veranstaltung
Uhrzeit 17:00 - 18:00 Uhr
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27.06.2024

Portsysteme während der Krebsbehandlung

Ort Online-Veranstaltung
Uhrzeit 16:00 - 18:00 Uhr
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27.06.2024

UTS-Patienteninfotage: Hautkrebs – Welche Flecken böse sind und Erfolge der Immuntherapie

Ort Universitätsklinikum des Saarlandes - UTS, Zentrales Hörsaalgebäude 35, 66421 Homburg, Hörsaal bzw. Seminarraum 1, oder online per TEAMS
Uhrzeit 18:00 - 19:00 Uhr
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02.07.2024

UCT - "Fragen & Antworten" - psycho-soziale Bewältigung von Krebs

Ort Online-Veranstaltung
Uhrzeit 17:30 - 18:30 Uhr
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Analkrebs – alles Wichtige im Überblick

Analkrebs, auch Analkarzinom genannt, ist eine relativ seltene Krebserkrankung. Im Jahr 2020 sind in Deutschland 1500 Frauen und 810 Männer daran erkrankt. Im Lauf ihres Lebens erhalten von einer Million Frauen 23 die Diagnose Analkrebs. Bei Männern ist das Risiko etwas niedriger; 13 von einer Million Männern erkranken im Lauf ihres Lebens daran. In den vergangenen 15 Jahren stieg die Zahl der Erkrankungen an Analkrebs allerdings kontinuierlich an. Am häufigsten tritt Analkrebs zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr auf.

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