Vorsorge- und Früherkennungsprogramme

Gut für sich sorgen: Krebsvorsorge und -früherkennung richtig planen

Der Jahresbeginn ist ideal, um die Termine für die Krebsvorsorge und -früherkennung für das gesamte Jahr durchzuplanen. So schaffen Sie die wichtigste Grundlage für eine wirksame Vorsorge und erhöhen zugleich die Heilungschancen für den seltenen Ernstfall. Hier einige Tipps für eine gute Planung.

Von Redaktion 17.02.2026 · 13:25 Uhr
Eine Frau formt ein Herz mit ihren Händen. | © AdobeStock_124430217
Copyright: AdobeStock_124430217

Gerade bei den vollen Terminkalendern in den Arztpraxen ist es umso wichtiger, alle Termine frühzeitig zu vereinbaren. Hier gilt es vor allem, die Termine vorausschauend zu planen und zu organisieren. 

Schritt 1: Hausärztlich beraten lassen

Im ersten Schritt empfiehlt es sich, Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt nach den für Sie angebotenen Krebsvorsorge- und Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen zu fragen, die für das laufende Jahr anstehen. Art und Umfang der Untersuchungen hängen von vielen Faktoren ab, zum Beispiel von Alter, Geschlecht, Risikofaktoren, Versicherungsart (gesetzlich oder privat), Vorerkrankungen usw. 

Schritt 2: Alle Termine gebündelt festmachen

Dann geht es in die konkrete Terminvereinbarung. Falls Sie die Untersuchungen in einem möglichst eng begrenzten Zeitraum durchführen wollen, sollten Sie alle Termine auf einen Schlag festmachen. Nun können Sie bei Ihrer Hautarztpraxis auch direkt mehrere Überweisungen beantragen und abholen. Das erspart mehrfache Besuche in der Praxis.

Darüber hinaus ist Folgendes zu beachten:

  • Wählen Sie passende Terminzeiten für sich, um in Ruhe und im eigenen Tempo die Termine wahrnehmen zu können. Fahrzeiten mit Parkplatzsuche und Vorbereitungen für den Termin gilt es einzuplanen.
  • Dokumentieren Sie alle Untersuchungstermine sorgfältig und notieren Sie sich auch Folgetermine für die Zukunft. Entsprechende Kalendereinträge (digital oder analog) bieten einen guten Überblick. Darüber hinaus können Sie sich einen Ordner (ebenfalls digital oder analog) anlegen und dort alle Befunde und Gesprächsnotizen ablegen.
  • Wer schon einmal an Krebs erkrankt war, kann bei der eigenen Krankenkasse nach besonderen Krebsvorsorge-Angeboten fragen und sich, je nach Krebserkrankung, durch die jeweils behandelnde Facharztpraxis für diese Angebote anmelden lassen. 

Wer die Termine gut durchdacht und in Ruhe gewählt hat, darf das schöne Gefühl genießen, gut für sich gesorgt zu haben! 

Weitere hilfreiche Informationen für ein gutes Leben mit und trotz Krebs finden Sie in unserem Themenbereich “Leben mit Krebs”.

Artikelempfehlungen

Eine Frau mit schmerzverzerrtem Gesicht auf einem Bett. | © AdobeStock_1089846744
Große Patient:innen-Umfrage

Den Krebs überlebt, die Schmerzen bleiben: Viele Krebspatient:innen betroffen

Auch nach überstandener Krebserkrankung leiden viele Betroffene über Jahre unter Schmerzen. Eine Umfrage unter mehr als 12.000 Krebspatient:innen zeigt deutliche Versorgungslücken in der Schmerztherapie – und macht auf die Folgen für Lebensqualität und Psyche aufmerksam.

von Redaktion
Onkolots:innen | © Onkolots:innen
Hilfe und Unterstützung

Onkolotsen unterstützen Krebspatient:innen auf ihrem Weg

Das Onkolotsen-Projekt bietet Krebspatient:innen eine kontinuierliche und ganzheitliche Unterstützung und Begleitung an, weit über die Therapie hinaus. Es trägt der Tatsache Rechnung, dass die Herausforderungen in der Krebsversorgung ebenso gestiegen sind wie der Informations- und […]

von Ulrike Borchert
Ein Mann hat keinen Appetit. | © Danone-Nutricia
Alltag mit Krebs

Tipps bei Appetitlosigkeit

Während einer Krebstherapie vergeht Betroffenen oft buchstäblich der Appetit. Verständlich! Doch um bei Kräften zu bleiben, ist Essen in dieser Zeit besonders wichtig. Diese Tipps können helfen.

Anzeige