Ab April 2026: Lungenkrebs-Screening

Lungenkrebs-Früherkennung für starke Raucher:innen: Rettet Leben!

Ab April 2026 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Lungenkrebs-Früherkennung für starke Raucher:innen. Fachleute raten dringend, diese zu nutzen, um Lungenkrebs frühzeitig zu entdecken und damit besser sowie erfolgreicher behandeln zu können.

Von Redaktion 05.03.2026 · 10:50 Uhr
Eine Patientin wird in einem MRT untersucht. | © AdobeStock_616926769
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Lungenkrebs gehört nach wie vor zu den häufigsten Krebsarten und ist die führende, krebsbedingte Todesursache. Doch die Krebsmedizin macht auch bei der Vorbeugung, Früherkennung und Therapie von Lungenkrebs kontinuierlich Fortschritte. Ein wichtiger Meilenstein: Ab April 2026 können gesetzlich Krankenversicherte, die stark rauchen oder bis vor Kurzem geraucht haben, an der Lungenkrebs-Früherkennung teilnehmen – die Kosten trägt die Krankenkasse.

Lungenkrebs-Früherkennung für Menschen zwischen 50 und 75 Jahren

Anspruch haben Menschen im Alter zwischen 50 und 75 Jahren, wenn sie seit mindestens 25 Jahren regelmäßig und in größerem Umfang rauchen oder ihren Tabakkonsum vor höchstens zehn Jahren beendet haben. Ziel ist es, gefährliche Tumoren bereits in einem frühen Stadium zu erkennen – lange bevor sie Beschwerden verursachen. Nur wer sich testen lässt, kann sich frühzeitig behandeln lassen. Und je früher Lungenkrebs erkannt wird, desto besser lässt sich dieser heute durch gezielte Medikamente und Immuntherapien behandeln.

Für das Lungenkrebs-Screening setzen die untersuchenden Ärzt:innen ein bestimmtes bildgebendes Verfahren ein: eine sogenannte strahlungsarme Computertomografie, die auch als Niedrigdosis-CT (Low-Dose-CT) bezeichnet wird.

Vorbeugung von Lungenkrebs weiterhin entscheidend: Rauchverzicht

Neben der Früherkennung ist weiterhin die Vorbeugung entscheidend: Der wirksamste Schutz ist und bleibt natürlich der Rauchverzicht. Angehörige können Raucher:innen beim Rauchstopp unterstützen, eine rauchfreie Umgebung schaffen und im Alltag motivieren.

Sie wollen am Lungenkrebs-Screening teilnehmen und/oder mit dem Rauchen aufhören? Dann wenden Sie sich im ersten Schritt an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. Diese können Sie zu den nächsten Schritten beraten.

Weitere Informationen und Tipps rund um Vorbeugung, Früherkennung, Therapie, Nachsorge und das gute Leben trotz Lungenkrebs finden Sie auf DasKrebsportal.de.

  • Deutsche Lungenstiftung (DLS): Pressemitteilung zum Weltkrebstag, Januar 2026 – www.lungenstiftung.de (Abrufdatum: 23. Februar 2026)

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